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Liebe Schachfreunde,

selten hat man unseren Schachsport soviel in den Zeitungen, im Fernsehen und den sozialen Medien verfolgen können, wie es während der Schachweltmeisterschaft in New York der Fall war. Das Jahr 2016 hat sich damit seinen schachlichen Höhepunkt bis zum Jahresende aufbewahrt. Aber auch ohne die Weltmeisterschaft liegt ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Jahr hinter uns.
Im Namen des Vorstandes möchte ich mich daher bei allen Mitstreitern bedanken. Ob es nun die Eltern sind, die die Jugendlichen zu ihren Wettkämpfen fahren; ob es die Betreuer, Trainer und Jugendwarte sind, die ihren eigenen Verein organisieren und mit Ideen beleben; ob es die Bezirks- und Landesvorstände sind, die daran arbeiten die richtige Infastruktur zu schaffen, damit der Schachsport in der Region Spaß macht. Zum Schluß aber natürlich auch bei den Jugendlichen, die sich mit immerwährender Begeisterung an die Bretter setzen, um den fairen Wettkampf gegen ihre Gegner zu suchen und vor allem Freude daran haben unseren Sport aktiv zu leben.

Ich wünsche daher euch allen nun erstmal besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Soweit ihr noch bei den Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften aktiv seid, die zwischen den Tagen stattfinden (und an 80 Brettern auch live von uns ins Internet übertragen werden) wünsche ich euch viel Erfolg.

Ich freue mich bereits auf das Jahr 2017 und hoffe, dass auch im nächsten Jahr eure Begeisterung und euer ehrenamtliches Engagement nicht abnimmt, damit wir auch das Jahr 2017 wieder gemeinsam, erfolgreich gestalten können. Für uns als Deutsche Schachjugend soll es ein ganz besonderes werden, dass wir bereits "Jahr der Vereine" getauft haben. Lasst euch überraschen.

Im Namen des Vorstandes
Malte Ibs
Vorsitzender Deutsche Schachjugend



Die neue Jahresbroschüre 2017 ist da!

Das Jahr 2017 soll euch wieder mit zahlreichen Seminaren, Kongressen und kreativen Veranstaltungen begeistern. In euren Händen haltet ihr hierfür die Broschüre über die geplanten Jahresaktivitäten der Deutschen Schachjugend.


Darin enthalten sind alle Veranstaltungen, welche die DSJ und die Landesschachjugenden planen. Diese Broschüre wurde von Yves Reker erstellt und soll euch viel Freude bereiten und euch ermöglichen langfristig eure Termine zu planen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim durchstöbern und dann beim anmelden im Terminkalender.

Jahresbroschüre 2017

Carsten Karthaus
Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Vereinsmeisterschaft

Liebe Schachspieler,

direkt nach der Weihnachtsgans denkt jeder Mensch wieder darüber nach, direkt Sport zu treiben, um die Pfunde abzutrainieren. Auch in diesem Jahr wird es wieder knapp 700 Jugendliche geben, die dieser Idee nachkommen, in dem sie eben Nachdenken. Die Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften stehen traditionell vor der Tür. Ein großer Dank geht jetzt schon an die Ausrichter.

Magedeburg U10 und U12
Düsseldorf U14 und U14w
Neumarkt in der Oberpfalz U16
Borken-Gemen U20 und U20w

Auch in diesem Jahr können die Ergebnisse wieder auf unserer Homepage abgerufen werden und die Partien der Spitzenbretter live verfolgt werden.
Allen Spielern viel Erfolg und allen Zuschauern viel Spaß bei den DVM.

Turnierseite der DVM

Carsten Karthaus
Referent für Öffentlichkeitsarbeit


Erste Freiplätze zur DEM 2017 vergeben


Nach den Welt- und Europameisterschaften sowie den Kadernominierungen des DSB möchten wir Euch heute die Freiplätze bekanntgeben, die in der 1. Runde vergeben werden konnten. Alle Übrigen seien auf die 2. Freiplatzrunde verwiesen: Rechtzeitig vor der DEM werden wir über Anträge derjenigen Jugendlichen beraten, die sich nicht über die Landesmeisterschaften qualifizieren konnten.

Alle Berücksichtigten erhalten von uns im neuen Jahr gesondert Nachricht und werden aufgefordert, bis Ende Februar ihre verbindliche Annahme oder Ablehnung zu erklären. Ggf. nicht wahrgenommene Plätze fließen in das Kontingent für die 2. Freiplatzrunde zurück.

Turniermodus für DVM U20w angepasst


Da die DVM U20w mit nur neun gemeldeten Teams eine denkbar ungünstige Teilnehmerzahl für ein siebenrundiges Turnier nach Schweizer System aufweist, hat der Arbeitskreis Spielbetrieb über mögliche Anpassungen des Turniermodus beraten. Gemäß Ziffer 2.7 der Jugendspielordnung kann der Turnierverantwortliche Änderungen vornehmen, falls zehn oder weniger Mannschaften anreisen.

Wir haben uns gegen eine Verkürzung des Turniers entschieden und stattdessen den Umgang mit Spielfrei geändert. Die konkrete Umsetzung mit umfangreichen Hintergrundinfos finden sich im beigefügten Schreiben.

Jugend für Jugend bei den Schachfreunden Brackel in Dortmund


Am Samstag konnten sich 8 Jugendliche der Schachfreunde Brackel für das „Jugend für Jugend“-Projekt im Vereinsheim des Vereins zusammenfinden. Daneben waren auch der DSJ-Jugendsprecher Carl Haberkamp mit DSJ-Referent Yves Reker dabei, um uns bei der Planung zu unterstützen.

Anfangs waren nur 4 Jugendliche unseres Vereins anwesend, da andere noch aufgrund diverser Termine, die mit dem Projekt kollidierten, verhindert waren und so erst später ankommen konnten. Dies hinderte uns dennoch nicht daran, produktiv zu werden und so konnten wir schon sehr schnell zwei Ideen finden, die sich für uns sehr ansprechend anhörten: Eine Jugendfreizeit über ein langes Wochenende und eine Art Spieleolympiade.

Wir wurden uns dabei einig, dass wir eine Jugendfreizeit planen und dabei das Konzept der Spieleolympiade in diese Freizeit integrieren.

Daraufhin kam der Rest der Truppe an und wir kümmerten uns anschließend um die Details, sprich: Ort, Altersgruppe, genauer Ablaufplan, die „Disziplinen“ etc. Auch wenn wir das Rad nicht neu erfunden haben, hatten wir auf jeden Fall großes Interesse daran, das alles zu organisieren.

Trotz der Tatsache, dass wir im Vergleich zu anderen „Jugend für Jugend“-Projekten gerade mal einen Tag anstatt ein Wochenende hatten, hatten wir eine sehr entspannte Atmosphäre, weil man sich untereinander kannte und es kaum Diskrepanzen zwischen den Ansichten gab. Zudem hatten wir auch genügend Zeit, um die ein oder andere Pause einlegen zu können.

Insgesamt ist dies ein gelungenes Projekt geworden, trotz der kurzen Zeit, die wir zur Verfügung hatten, wir bedanken uns sehr bei den Referenten Carl und Yves für die Unterstützung und wir versuchen nun, den Plan in die Tat umzusetzen.

Nikita Kantor

Interview mit WGM Barbara Hund und Sarah Hund
Sarah Hund


Was ist besser als eine Frau die Schach spielt? Zwei Frauen die Schach spielen :)
Wir haben WGM Barbara Hund und ihrer Tochter Sarah ein paar Fragen gestellt, wie das denn so ist, wenn Mutter und Tochter Schach spielen. Und, wo wir gerade schon dabei waren, haben wir direkt auch noch wissen wollen, wie man ihrer Meinung nach Mädchen vom Schach begeistern kann und welche Angebote dabei helfen können. 
Viel Spaß beim Lesen!
 

Barbara, wie bist du zum Schach gekommen?
Meine Eltern haben beide Schach gespielt. Durch die Geburt der Töchter hat sich meine Mutter vermehrt dem Fernschach gewidmet. So standen immer Schachfiguren im Zimmer, was zum „Damit-Spielen“ angeregt hat. In den Schachverein bin ich 1968 gekommen, weil meine Freundin dabei war.

Barbara, war es für dich logisch, dass deine Tochter auch Schach lernen soll?
Ich habe 2002 mit dem Jugendtraining im Verein begonnen. Sarah konnte ich nicht allein zuhause lassen und musste sie mitnehmen. Und sie hatte Spaß am Spielen. Deshalb habe ich in ihrer Grundschule eine Schach-AG gegründet. Insofern hatte es natürlich Einfluss darauf, dass sie Schach gelernt hatte. Im Übrigen stärkt Schach das analytische Denken, die Konzentrationsfähigkeit und die Teamfähigkeit, daher ist es immer eine tolle Sache Schachspielen zu lernen.

Sarah, hast du das Gefühl bei der Wahl deines Hobbies sehr von deiner Mutter beeinflusst worden zu sein?
Eigentlich nicht. Meine Mutter hat mich zwar in den Verein gebracht, aber Schach hat mir von Anfang an Spaß gemacht.

Barbara, was war deine Motivation, Schach als Leistungssport zu betreiben?
Logische Spiele haben mich schon früh gereizt. Beim Schachsport kamen noch der Wettkampf dazu und das Sehen der Erfolge, nach fleißigem Training und mehrzügigem Denken. Zudem bin ich ja in die Entwicklung des deutschen Mädchenschachs reingeboren, wo die Erfolge dann auch riesig waren. Trainingsmöglichkeiten (Kader etc.) wie heute gab es vor 40 Jahren kaum, da war viel Eigeninitiative gefragt. Ich hatte mir aber zu Beginn meines Studiums überlegt, ob ich nach dem Großmeister Titel (ich war fest davon überzeugt, den zu schaffen) eine Zeitlang „profihaft“ Schachspiele.

Sarah, hast du dich davon unter Druck gesetzt gefühlt, eine Großmeisterin als Mutter zu haben?
Ich mag es nicht, ständig mit meiner Mutter verglichen zu werden. Aber Druck? Eine andere Mutter habe ich nicht. Mich hat allerdings mal ein Spieler kritisiert, dass ich sehr lange gebraucht habe, ihn zu besiegen. Als Tochter einer Großmeisterin müsste das doch schneller gehen.

Barbara, wie waren deine Erfahrungen als Spitzenspielerin im männerdominierten Schach? Woher hast du die Kraft genommen, dich zu behaupten?
Oft gab es kaum weibliche Schachspieler. Da war mein Verein mit Mädchenüberschuss schon exotisch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Junge ausgetreten ist, weil er gegen ein Mädchen die Qualifikation in die erste Jugendmannschaft verloren hat. Oft wurden nach einer Niederlage Witze gemacht „ich musst ja gegen zwei Damen spielen“. Erfolg macht stark und daher habe ich mich schachlich nie unterdrückt gefühlt.

Sarah, hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat deine Mutter dich darauf vorbereitet?Bei mir im Schachverein oder in der Schule waren immer recht viele Mädchen. Außerdem hatte ich immer den Ehrgeiz durch Leistung zu überzeugen. Das habe ich sicher von meiner Mutter abgeschaut. Schnell war ich „der“ beste Jugendliche im Verein und zurzeit in Karlsruhe sind auch die Mädchen vor.

Betreibt ihr den Schachsport auch gemeinsam?
Seit Sarah 2009 auch an Turnierschach Gefallen gefunden hat, fahren wir gemeinsam zu Turnieren, auch mit meinem Vater und Geschwistern. Am Anfang haben wir auf Turniere geachtet, in denen es verschiedene Gruppen gab.

Barbara, wie kam es zum Wechsel vom Leistungssport zur ehrenamtlichen Arbeit?
Mich hat ein Vereinskollege im Jahr 2002 gefragt, ob ich mit ihm das Jugendtraining leiten wolle. Das war mein Einstieg. Über den Kassenwart (diese Funktion im Verein hatte ich 11 Jahre inne) bin ich jetzt seit 16 Monaten 1. Vorsitzende des SK Freiburg-Zähringen 1887. Trotzdem betreibe ich Schach noch als Leistungssport und nehme an Turnieren teil, soweit meine Gesundheit das erlaubt.

Hast du dir das zum Vorbild genommen, Sarah?
Ich spiele in erster Linie Schach. Aber mir bereitet das Training und die Turnierbetreuung auch sehr viel Spaß. Mal sehen, was ich in 40 Jahren mache.

Legt ihr einen Schwerpunkt darauf, Mädchen zum Schach zu bewegen?
Es hat nicht speziell damit angefangen. Aber durch Sarah, die auch Freundlinnen mit zum Schach brachte, hatten wir im Verein immer relativ viele Mädchen. Das hat sich auch im Schulschach fortgesetzt. So haben wir alle Bezirksmeisterschaften für die Mädchen ausgerichtet. Bei den Mädchen konnten wir uns bereits schnell für die Deutsche Meisterschaft (u14w, WK M) qualifizieren.

Habt ihr Tipps, wie man Mädchen für das Schach begeistern kann?
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Mädchen ernst genommen werden wollen. Wenn es im Training zu laut wurde, haben wir die Mädchen separiert. Im Schulschach haben die Mädchen durch Leistung überzeugt und im Bezirk die WK III gewonnen und sich für die Badische qualifiziert.

Welche speziellen Angebote sind wichtig, damit mehr Mädchen Schach spielen?
Wichtig für Mädchen ist der Unterhaltungswert. Bis die Mädchen so begeistert sind, dass sie auch alleine zum Schach kommen, braucht es eine Gruppe von Freundinnen oder Gleichgesinnten und vielleicht auch ein Vorbild. Sarah hat oft auch die Bezirksturniere mitgespielt um die anderen mitzuziehen. Weibliche Trainer und Betreuer sind von Vorteil.
Als Verein haben wir auch versucht, für Mädchen alle Turniere anzubieten und auszurichten: Bezirksmannschaftsmeisterschaften (u10w, u14w, u20w) über Bezirkseinzelmeisterschaften (u8w bis u20w) und Schulschachmeisterschaften WK M. Für diese haben wir immer tolle Preise zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank für das Interview ihr Beiden!

Gewinner der Mädchenaktionswochen stehen fest


Zum zweiten Mal haben wir die Mädchenaktionswochen ausgeschrieben. Diese fanden in einem zweiwöchigen Zeitraum um den 11. Oktober – den internationalen Mädchentag der Vereinten Nationen – statt. Alle Vereine, Landesverbände, Schach-AGs und Schachbegeisterte wurden dazu aufgerufen Veranstaltungen mit mädchenspezifischem Schwerpunkt durchzuführen, um die Aufmerksamkeit auf Mädchenschach zu lenken.

Die besten Projekte in den Kategorien Teilnehmerzahl, Idee/Kreativität und Öffentlichkeitswirksamkeit/Vermarktung  erhalten je einen Geldpreis in Höhe von 200€. Am meisten überzeugt haben uns folgende Beiträge:

Den Preis für die kreativste Veranstaltung vergeben wir an die Karlsruher Schachfreunde. Der Karlsruher Girlsday bot den teilnehmenden Mädchen eine bunte Mischung aus Training, Turnier und Rahmenprogramm. Neben Kennenlernspielen und Basteln von Schach-Lesezeichen gehörte auch ein selbstgedrehter Film über (Mädchen-) Schach in Karlsruhe zum Programm. Insgesamt eine bunte Veranstaltung, bei welcher der Spaß und das Miteinander der Mädchen im Vordergrund standen, Schach aber auch nicht zu kurz kam.

Die beste Öffentlichkeitsarbeit hat unserer Meinung nach der SC Braunschweig Gliesmarode geleistet. Die Teilnehmerzahl der Mädchen-Schachworkshops war zwar nicht so hoch wie erhofft, die Veranstaltung hat uns jedoch aufgrund ihres Konzepts überzeugt. Der Workshop richtete sich gezielt an Mädchen, die bisher noch keine oder wenige Berührungspunkte mit Schach hatten. Geworben wurde unter anderem in Jugendzentren und im FiBS (Ferien in Braunschweig)-Programm womit eine breite Öffentlichkeit angesprochen wurde.

Über den Teilnehmer-Preis darf sich die Badische Schachjugend freuen. Das Mädchenseminar war mit 30 Teilnehmerinnen zwischen 6 und 14 Jahren wieder sehr gut besucht.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und vielen Dank an alle anderen Schachjugenden, Vereine und Schulen, die tolle Projekte auf die Beine gestellt haben.

Melanie Lubbe, Mädchenreferentin der DSJ

Die DVM nach Hause holen - Ausrichter für 2017 gesucht!


Die Deutsche Schachjugend sucht Ausrichter für die Deutschen Vereinsmeisterschaften 2017.
Die DVM werden in den Altersgruppen U10, U12, U14w, U14, U16, U20w und U20 ausgetragen. Der Termin für alle DVM ab U12 ist wie jedes Jahr der 26.12. (Anreisetag) bis zum 30.12. (Abreisetag). Nur die U10 findet vom 27. bis 29.12. statt.
Die DVM U10 wird als offenes Turnier ausgetragen. Der Ausrichter sollte in der Lage sein, mindestens zwischen 40 bis 50 Vierermannschaften in der Unterkunft sowie im Spielsaal unterzubringen. Die DVM U20w wird ebenfalls offen ausgetragen, wir hoffen, dass 14 Vierermannschaften teilnehmen werden. An den DVM U12, U14, U14w und U16 nehmen je 20 Vierermannschaften teil. An der DVM U20 beteiligen sich 16 Sechsermannschaften. Der Ausrichter erhält je einen Startplatz für seine eigene Mannschaft.

Ausrichten können die Meisterschaften grundsätzlich Vereine oder Landesverbände. Es ist wünschenswert, dass ein Ausrichter mehrere Altersgruppen an einem Austragungsort ausrichtet, insbesondere im Falle der U20 und U20w.
Die Aufgaben des Ausrichters sind die Organisation

  • der Unterkunft
  • der Vollverpflegung,
  • des Rahmenprogramms,
  • der Preise, Pokale,
  • die Bereitstellung des Spielsaals und Spielmaterials und
  • ausreichender Helfer zum Beispiel für das Erfassen der Partien.

Der Ausrichter darf zur Bewältigung seiner Aufgaben einen angemessenen Organisationsbeitrag erheben.

Die DSJ stellt in der Regel zwei Personen vor Ort: Dies sind ein Schiedsrichter und ein weiterer Helfer, der für die Veröffentlichungen im Internet sorgt. Zudem kümmert sich die DSJ in Zusammenarbeit mit dem Ausrichter um die Liveübertragung einiger Partien.

Sollten sich für eine Meisterschaft mehrere Ausrichter bewerben, entscheidet der Arbeitskreis Spielbetrieb der DSJ, wer den Zuschlag erhält.
Als Kriterien werden unter anderem berücksichtigt

  • Qualität der Unterkunft,
  • Qualität des Spielsaals,
  • Kosten
  • und gegebenenfalls besondere Anlässe eines Vereins wie Jubiläen.

Die DSJ hat die angestrebte Obergrenze für die Übernachtungspreise inklusive Verpflegung auf 40,- Euro im Mehrbettzimmer angehoben. In den vergangenen Jahren haben viele DVM in Norddeutschland stattgefunden. Wir würden uns freuen, wenn aus dem gesamten Bundesgebiet Bewerbungen eingehen!

Die Bewerbung ist bitte bis zum 08.01.2017 zu richten an:

Jan Salzmann
Zum Großen Freien 82
31275 Lehrte
salzmann-lehrte@t-online.de
0177 5267854 oder 05132 824605

Die Bewerbung sollte Informationen darüber enthalten, in welchen Räumlichkeiten die Meisterschaft gespielt wird und wo die Unterbringung zu welchen Preisen erfolgt; welche Kosten (außer Vollverpflegung und Unterbringung) zusätzlich im Preis enthalten sind; ggf. besondere Gründe für die Ausrichtung.
Informationen zu den DVM findet Ihr unter www.deutsche-schachjugend.de/sport/dvm/.

Es ist angestrebt, dass über die Vergabe der Meisterschaften der Arbeitskreis Spielbetrieb im Januar 2017 entscheidet. In der Regel erfolgt vorab ein Ausrichterbesuch.

Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Viele Grüße

Jan Salzmann
(AK Spielbetrieb der Deutschen Schachjugend)

Jugend für Jugend - Jetzt auch für Vereine!


Am Samstag, dem 12.11.2016, konnten sich 8 Jugendliche der Schachfreunde Brackel für das „Jugend für Jugend“-Projekt im Vereinsheim des Vereins zusammenfinden. Daneben waren auch der DSJ-Jugendsprecher Carl Haberkamp mit DSJ-Referent Yves Reker dabei, um uns bei der Planung zu unterstützen.

Anfangs waren nur 4 Jugendliche unseres Vereins anwesend, da andere noch aufgrund diverser Termine, die mit dem Projekt kollidierten, verhindert waren und so erst später ankommen konnten. Dies hinderte uns dennoch nicht daran, produktiv zu werden und so konnten wir schon sehr schnell zwei Ideen finden, die sich für uns sehr ansprechend anhörten: Eine Jugendfreizeit über ein langes Wochenende und eine Art Spieleolympiade.

Wir wurden uns dabei einig, dass wir eine Jugendfreizeit planen und dabei das Konzept der Spieleolympiade in diese Freizeit integrieren.

Daraufhin kam der Rest der Truppe an und wir kümmerten uns anschließend um die Details, sprich: Ort, Altersgruppe, genauer Ablaufplan, die „Disziplinen“ etc. Auch wenn wir das Rad nicht neu erfunden haben, hatten wir auf jeden Fall großes Interesse daran, das alles zu organisieren.

Trotz der Tatsache, dass wir im Vergleich zu anderen „Jugend für Jugend“-Projekten gerade mal einen Tag anstatt ein Wochenende hatten, hatten wir eine sehr entspannte Atmosphäre, weil man sich untereinander kannte und es kaum Diskrepanzen zwischen den Ansichten gab. Zudem hatten wir auch genügend Zeit, um die ein oder andere Pause einlegen zu können.

Insgesamt ist dies ein gelungenes Projekt geworden, trotz der kurzen Zeit, die wir zur Verfügung hatten, wir bedanken uns sehr bei den Referenten Carl und Yves für die Unterstützung und wir versuchen nun, den Plan in die Tat umzusetzen.

 

Nikita Kantor

ARD Morgenmagazin mit unserem Präsident Bastian: "Die Spielweise ist über die Jahre perfekter geworden"


Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ für die Karl-Marx-Schule Bremerhaven


Von Jahr zu Jahr wird das Schachspiel in der Karl-Marx-Schule unter den Kindern immer beliebter.

Inzwischen nehmen an den internen Schachturnieren der Schule mehr als hundert Schülerinnen und Schüler teil.

Darüber hinaus bietet die Karl-Marx-Schule seit einigen Jahren ein offenes Sommerschachturnier an, bei dem sich Kinder aus unterschiedlichen Grundschulen Bremerhavens treffen und  miteinander Schach spielen können.

Die Tätigkeit der Schach AG in der Schule unter der Leitung von Elena Herdt wird in Kooperation mit Schulleitung, Schulunterstützungsverein und Eltern fortgeführt und von ihnen intensiv gefördert und unterstützt.

Als Krönung dieser Zusammenarbeit darf sich die Karl-Marx-Schule seit dem 9. Januar 2016 „Deutsche Schachschule“ nennen.

Am Freitag, den 13. Mai 2016 hat Monika Küsel-Pelz, Vorstandsmitglied der Deutschen Schulschachstiftung e.V., während einer feierlichen Veranstaltung das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ an die Schule überreicht.

An diesem Tag, im Vorfeld der Preisverleihung, fand zunächst das Qualifikationsturnier der Erstklässler im Rahmen des offenen Sommerschachturniers 2016 statt, nach dem sich einige Erstklässler voller Freude für die nächste Runde qualifizieren konnten und andere sich mit süßen Trostpreisen abfinden mussten.

Danach sammelten sich alle Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Gäste in der Aula zur feierlichen Übergabe des Gütessiegels der Deutschen Schachjugend.

Nach der festlichen Ansprache der Schulleiterin Susanne Jung und Monika Küsel-Pelz fand die Übergabe des Qualitätssiegels „Deutsche Schachschule“ statt.

Zum Schluss wurde gefeiert. Die Eltern haben dafür gesorgt, dass mehrere Kuchensorten dabei nicht fehlten.

 

Elena Herdt

Betreuerin der Schach AG der Karl-Marx-Schule (Deutsche Schachschule)

Kick-Off Meeting "Gesellschaftliche Verantwortung"! - Bist du dabei?


Liebe Engagierte in Deutschland,

unter dem Motto „Schach kennt keine Hürden!“ hielt unser Referent für Öffentlichkeitsarbeit auf der diesjährigen Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend ein Plädoyer für Chancengleichheit und gegen Diskriminierung, zum gemeinsamen Schachspiel über verschiedene Sprachen und Kulturen. Der Vorstand und die Bundesjugendversammlung sprechen sich für den vertiefenden Umgang mit der gesellschaftlichen Verantwortung aus, die aus der Arbeit mit Jugendlichen verschiedenster persönlicher Hintergründe herauswächst.

Aus diesem Grund wollen wir in einem ersten Kick-Off-Meeting die Bildung einer Arbeitsgruppe „Gesellschaftliche Verantwortung“ anstoßen und suchen Interessierte, die sich in den verschiedenen Bereichen beteiligen möchten, etwa:

  • Integration und Inklusion
  • Vielfalt und Diversity
  • Datenschutz und Persönlichkeitsrecht
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz
  • Fairness und Chancengleichheit

Beginnen soll die Tätigkeit der Arbeitsgruppe mit einem Wochenendworkshop, auf dem in Kleingruppen über aktuelle Probleme und mögliche Lösungen diskutiert werden kann. Die weitere Arbeit wird dann größtenteils im Emailaustausch oder Telefonkonferenzen vonstattengehen, sodass der logistische Aufwand kein Hindernis darstellen soll.

Wir freuen uns über zahlreiche Interessierte, die in dieser neuen Arbeitsgruppe mitarbeiten wollen und mit uns für ein verantwortungsvolles Mit- und Füreinander kämpfen. Gerne könnt Ihr Euch auch melden, wenn Ihr Euch nur für einzelne der Themen interessiert. Am besten schreibt Ihr bis zum 15.12.2016 eine Mail!

Im Namen des Vorstands

Malte Ibs
Vorsitzender Deutsche Schachjugend

Florent Mayer erhält Fairplay-Preis der Deutschen Schachjugend


Florent Mayer ist uns bei der den Deutschen Schulschachmeisterschaften besonders ins Auge gefallen. Florent Mayer hat eine gewonnene Partie seines Schützlings als verloren gemeldet, aber warum nur? Er hatte bemerkt, dass einem seiner Spieler etwas vorgesagt wurde.

Es war eine klassische Situation im Kinderschach, die beiden Spieler an Brett 4 diskutieren, ob Fritz* den Jan* matt gesetzt hat. Es schaut so aus, die Dame von Fritz steht direkt vorm König von Jan und ist gedeckt. Beide überlegen, zögern, sind sich nicht sicher, die Mannschaftsführer schauen zu, dürfen aber nicht eingreifen, und da scheint sich Jan damit abgefunden zu haben, dass er matt ist und will gerade die Hand rüberreichen als er zurückzuckt und die mattsetzende Dame einfach mit dem Läufer von der anderen Ecke des Brettes schlägt. Anscheinend hatte ihm das Brett 3 vorgesagt, was der anwesende Schiedsrichter aber nicht bemerken konnte. Der Mannschaftsführer Florent Mayer aber schon. Er griff ein und sagte, dass man so nicht gewinnt, und gab die Partie für seinen Spieler verloren.

Diese Geste als Mannschaftsführer für die Berliner Grundschule „Judith Kerr“ ist eine der besten Beispiele für Fairplay und den Einsatz für die Werte des Schachsports. Dafür möchten wir uns bei Florent Mayer ganz recht herzlich bedanken und ihn mit diesem Preis auszeichnen.

Da wir mit unserem Fairplay-Preis genau auf solche Gesten aufmerksam machen möchten, zeichnen wir Florent Mayer mit diesem Preis aus.

Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen der Jugendversammlung vom 03.-05.03.2017 statt.

Wir hoffen, dass in Zukunft solche Gesten von mehr Menschen positiv wahrgenommen werden und an uns gemeldet werden.

*Namen von der Redaktion geändert. 

 

Carsten Karthaus

Referent für Öffentlichkeitsarbeit DSJ

Deutscher Schulschachkongress trifft Ströbecker Schachgeschichte


Der 9. Deutsche Schulschachkongress der Deutschen Schachjugend und der Deutschen Schulschachstiftung e.V. fand vom 11.-13. November in Halberstadt statt. Am Freitag mit einem bunten Schachtag im Käthe-Kollwitz-Gymnasium und am Samstag in Kongresshotel Spiegelsberge.

Auf die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands wartete ein umfangreiches, spannendes, lehrreiches Programm, das für alle Sinne etwas bot: Der Kopf wurde mit viele neuem Wissen aufgefüllt vor allem beim eigentlichen Kongress. Das Auge wurde zum Entzücken gebracht bei der Eröffnungsfeier in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit Ströbecker Schachgeschichte und Schulchören des Gymnasiums. Der Bauch wurde verwöhnt durch die Schulfirma Oase, das Kuchenbuffet der Ströbeckerinnen und durch das Halberstädter Spezialitätenbuffet im Rahmen der schachpädagogischen Nacht zum Ende des Kongresses.

Diese Vielfalt hatte es bisher bei einem Schulschachkongress noch nicht gegeben!

 

Schachtag im Käthe-Kollwitz-Gymnasium

Den Schulschachkongress nach Halberstadt geholt hatte die Lehrerin Christel Kliefoth, die am Käthe-Kollwitz-Gymnasium unterrichtet und das Schachangebot verantwortet. Mit sehr viel Einsatz und Begeisterung unter Mitnahme des gesamten Kollegiums präsentierte sie den Kongressteilnehmern ihre Schule, die Stadt Halberstadt und das Schachdorf Ströbeck. Von allen Seiten gab es Dank und Lob für sie!

Der Freitag begann früh um 08.00 Uhr mit der größten Schachlehrstunde Deutschlands mit Björn Lengwenus und Heiko Schlamm in der Aula der Schule. Wer Björn Lengwenus schon mal am Mikrofon erlebt hat, weiß, was für ein Spektakel daraus wurde! Es ging weiter mit einem Simultan von WGM Tatjana Melamed, einer Präsentation von Schachboxen, Vergleichskämpfen zwischen Jung und Alt und der Möglichkeit freier Partien an allen Stellen der Schule.

Der erste Höhepunkt dann die Eröffnung des Kongresses in der Aula des Gymnasiums. Im Mittelpunkt stand die Grundschule „Dr. Emanuel Lasker“  Schachdorf Ströbeck, der das Qualitätssiegel Deutsche Schachschule durch den Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend verliehen wurde im Beisein der Staatssekretärin im Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt Frau Edwina Koch-Kupfer.

Die Eröffnungsfeier wurde gestaltet von den Grundschülern aus Ströbeck, die vor allem die Schachgeschichte von Ströbeck präsentierten, und von dem Singekreis und einem der Chöre des Gymnasiums. Zum Finale wurde gemeinsam die Hymne der Deutschen Schachjugend „Schwarz oder Weiß“ angestimmt.

 

Halberstadt und Ströbeck erleben und harte Arbeit

Im Anschluss konnten die Lehrerinnen und Lehrer zwischen drei touristischen Angeboten wählen. Domschatzbesichtigung im Halberstädter Dom, historische Straßenbahnfahrt durch Halberstadt und Besuch des Schachdorfes Ströbeck inklusive Kaffeetafel.

Einzig die Teilnehmer des Kinderschachpatenlehrganges II für Schach im Kindergarten und der Vorschule bekamen von alledem nichts mit, sie waren am Freitag ganztägig von 09.00 bis 18.00 Uhr unter der Seminarleitung von Dr. Dirk Jordan und Harald Niesch hart am Arbeiten.

Der Freitagabend endete im Kongresshotel mit einem Workshop der Deutschen Schachschulen, von denen es unterdessen bundesweit mehr als 60 gibt, und einem Treffen der Schulschachreferenten der Länder.

 

Der Bildungskongress mit Vielfalt und Top-Referenten

Drei Workshopreihen und 21 Workshops, jeweils zwei Stunden, warteten auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zumeist aus dem Bereich Schule kamen, aber auch Vereinsvertreter und AG-Leiter waren vertreten.

Das Angebot war vielfältig und umfasste das gesamte Spektrum der Schacharbeit an Schulen.

  • Also wie führe ich stressfrei Turniere durch?
  • Wie setze ich den Methodenkoffer zielgerichtet ein?
  • Welche Methoden helfen beim Erlernen des Schachspiels?
  • Was zeichnet die Deutschen Schachschulen aus?
  • Wie ist der Lehrplan Schach für Gymnasium in Hamburg gestaltet?
  • Was ist neu an den Lehrer- und Schülerheften von Fritz & Fertig, an den Trainingsmaterialien von Mietek Bakalarz?
  • Wie kann ich das neue Trainingsmaterial von ChessBase einsetzen?
  • Wie gestalte ich Eröffnungs- und Taktiktraining in der Schule?

Man konnte aber auch Schachstunden dreier renommierter Trainer beiwohnen und diese danach gemeinsam analysieren.

Der Kongress öffnet sich mehr und mehr auch den ganz Kleinen, nämlich dem Kindergarten, den Vorschulen. Die Schach-Kita Villa Sonnenkäfer in Wolfen stellte ihre Arbeit vor und die Methodik I und II für den Bereich Kindergarten bis Grundschule wurde behandelt.

Jeder stellt sein eigenes Ausbildungsprogramm zusammen, entweder orientiert an den Themen, oftmals aber auch an den Referentinnen und Referenten. Unter ihnen ragte nicht nur körperlich der Großmeister Sebastian Siebrecht heraus. Er promotet Schach an Schulen, in Einkaufscentren, gegenüber Firmen. Er ist einer der besten Schachtrainer in Deutschland, aber auch einer der aktivsten Werber für Schach. Er war vor Ort als Großmeister zum Anfassen, zum Ausfragen, wie im letzten Jahr GM Michael Bezold. Und zudem hielt auch er eine beispielhafte Schachstunde ab, ein Höhepunkt vor allem auch für die Schülerinnen und Schüler vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Voll besetzt sind auch immer die Kurse von Björn Lengwenus, Nikolaus Sentef und Patrick Wiebe. 

Zweimal gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit ihren Workshop im Schachmuseum in Ströbeck abzuhalten, wo die Museumsleiterin Kathrin Baltzer eine Führung anbot.

 

Lebendschach und Schachtänze

Die schachpädagogische Nacht rundet samstags den Schulschachkongress ab. Diesmal ganz im Zeichen der Schachtradition von Ströbeck und kulinarisch mit Spezialitäten aus Halberstadt und Umgebung. Weltberühmt ist das Lebendschachensemble von Ströbeck. Daher durfte es an diesem Abend nicht fehlen und bildete den Höhepunkt. Der 1. Vorsitzende der Deutschen Schachjugend Malte Ibs und Dr. Dirk Jordan duellierten sich mit den lebenden Figuren unter dem Applaus der Zuschauer.

Die schachpädagogische Nacht rundete einen rundum gelungenen Schulschachkongress ab, von dem die Teilnehmenden hoffen, dass er jährlich fortgeführt wird:

„Ich möchte mich auch noch mal bei Ihnen und allen Verantwortlichen bedanken. Für meine Oberhausener Kollegen und mich war das ein unvergessliches Wochenende, von dem wir allen an unserer Schule vorgeschwärmt haben.“ Heike Minneken, Friedrich-Ebert-Realschule, Oberhausen

„Danke für ein erlebnisreiches und lehrreiches Wochenende. Es hat mir wirklich viel gebracht und sehr viel Spaß gemacht.“ Karin Knop, Schachverein Heiden 62 e.V.

„Ich möchte nochmals Danke sagen für den tollen und besten Schulschachkongress. Dieser Kongress hat gezeigt was alles bei guter Organisation möglich ist. Deshalb nochmals Danke an alle Organisatoren und Helfer des Kongresses.“ Michael Nagel, Leipzig

„Danke für den tollen Kongress - nach Dresden war das ein toller Höhepunkt - weiter so!“ Peter Harbach - Schulschachreferent im Kreisschachverband Barnim e.V.

„Sehr feine Veranstaltung. Gratuliere euch.“ GM Sebastian Siebrecht

 

Jörg Schulz

Geschäftsführer DSJ

 

 

Der Fairplay-Preis der Deutschen Schachjugend geht an die Initiative „Fair zum Erfolg“


Die Initiative „Fair zum Erfolg“ wurde von Elmar Braig und Jörg Jansen gegründet. Mittlerweile haben sich 11 weitere Vereine dieser Initiative angeschlossen. Im Mittelpunkt der Initiative steht ein Leitbild für Schachvereine. Dieses Leitbild beschreibt eine konzeptionelle Jugendarbeit, welche sich durch folgende Punkte auszeichnet:

  • Die Jugendarbeit stellt einen Schwerpunkt in der Vereinsarbeit dar.
  • Es wird ein Kompromiss aus Breiten- und Leistungssport angestrebt: Spieler werden entsprechend ihrer Leistungen gefördert, leistungsschwächere Spieler werden genauso unterstützt wie leistungsstarke.
  • Im Mittelpunkt des Jugendtrainings stehen die Jugendlichen selber und nicht ihre Leistungen. Die Würde von Heranwachsenden ist auch bei schlechtesten Leistungen zu wahren.
  • Fairness und der Spaß sind wichtiger als das Gewinnen um jeden Preis. Erfolge werden lediglich durch gute Leistungen erzielt, nicht durch legale oder illegale Tricks wie das Aufstellen von Karteileichen, psychologische Belästigungen und so weiter.
  • Die gezielte Abwerbung von leistungsstarken Spielern wird abgelehnt! Stattdessen wird die selbstständige Ausbildung von Spielern und den daraus gebildeten Mannschaften angestrebt.

Dieses Leitbild deckt sich mit den Positionen der Deutschen Schachjugend. Die Initiative lebt und in allen Mitgliedsvereinen wird diese Leitbild umgesetzt. Die größte Errungenschaft ist sicherlich nicht das Leitbild, sondern die Tatsache, dass es in der Praxis umgesetzt wird und die Jugendlichen es als selbstverständlich lernen, dass man freundschaftlich miteinander spielen und trainieren kann, auch wenn man unterschiedlichen Vereinen angehört. Dass dies der Fall ist, zeigt sich in vielen Berichten zum Beispiel des Gründungsvereins Weiße Dame Ulm, oder in den Neuigkeiten auf der Webseite der Initiative. Dort gibt es laufend neue Berichte über neue Jugendfreizeiten, gemeinsame Projekte und neuerdings sogar ein YouTube Video.  

Der DSJ Vorstand meint, die Initiative ist ein Vorbild für andere Vereine und zeichnet diese daher mit dem DSJ Fairplay-Preis aus. Das ist eine hervorragende Aktion, die unser Thema Fairplay vorantreibt. Von diesen Initiativen benötigen wir weitere. Wir freuen uns mit der Initiative, sagen danke, gratulieren ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Die offizielle Ehrung findet auf der Jugendversammlung am 03.-05.03.2017 statt.

 

Carsten Karthaus

Referent für Öffentlichkeitsarbeit DSJ

SPIELidee 2016 - Die größte Spielemesse in Mecklenburg-Vorpommern


Zum vierten Mal fand vom 04. bis 06. November in Rostock die SPIELidee statt, die größte Spielemesse in Mecklenburg-Vorpommern. Stets war ein Schachstand der DSJ und der SJ-MV mit dabei, so auch dieses Mal.

Drei Tage lang haben wir mit unserem 7-köpfigen Messeteam wieder hunderte Menschen zu einer Schachpartie einladen können. Vom 4-jährigen Nachwuchsspieler, der noch Schwierigkeiten mit den Springerzügen hatte, bis zum 75-jährigen Haudegen konnten wir alle Altersgruppen für das königliche Spiel begeistern.

So waren unsere 10 Bretter und die beiden großen Gartenschachspiele durchgängig gut besucht. Den Schaulustigen boten wir einen Bullet-Marathon, in dem wir mit vielen schnellen Zügen und vielen Emotionen zu beeindrucken wussten. So nahmen sich viele vorbeigehende Besucher die zwei Minuten Zeit, um Zeuge einer hitzigen Bullet-Partie zu werden.

Am Samstag bekamen wir wieder Besuch von einem Schachfreund aus Greifswald, der uns auf eine Partie Oktagonalschach einlud. In dieser von Janos Pinter erfundenen Schachvariante spielt man auf einem vergrößerten Brett, beide Seiten haben die doppelte Anzahl Springer, Läufer und Türme sowie zwei Bauern mehr. Dabei kann man schnell den Überblick über seine 24 Figuren verlieren.

Neben Julian und Julia aus Nordrhein-Westfalen hatte uns die DSJ erneut Chessy als personelle Unterstützung und Botschafter für den Schachsport geschickt. Er verstand sich bei der großen Parade durch die Messehalle bestens mit den Maskottchen aus der Region und stahl mit seinem sonnigen Gemüt wieder allen die Show. Als beliebtes Fotomotiv für die jüngsten Besucher genoss er jedes Bad in der Menge und wird es dadurch wieder in viele Fotokalender geschafft haben.

Michael Ehlers
(Vors. Schachjugend Mecklenburg-Vorpommern)

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